Blognacht Vol. 69: Gönnerhaft
Gönnen ist einer dieser Ausdrücke, die je nach Kontext sehr negativ konnotiert sein können, aber eben auch sehr positiv. Denn: Sollten wir uns nicht ab und zu etwas gönnen? Einfach so? Weil wir es können? Ich jedenfalls bin gespannt, was die Teilnehmenden aus diesem Impulsthema machen. So war die Blognacht am 5. Juni 2026.

Man muss auch gönnen können, dachte ich mir und sofort klingelte das Impuls-Glöckchen in meinem Kopf: Den nehm ich mit in die Blognacht. Der Impuls:
„Man gönnt sich ja sonst nix!“
Die 69. Blognacht: Wer war dabei?
Etwa 15 Schreibende sind wir in dieser Juni-Blognacht. Nicht alle sind pünktlich, manche schreiben nach, andere sind in kürzester Zeit fertig – also alles, wie es sein soll.
Hier findest du die Ergebnisse, von denen ich weiß:
- Stephanie kommt zum Schluss, dass man auch Krisen und Probleme gönnen muss. Klingt im ersten Moment unlogisch? Ist es nicht: Ein Problem kommt selten alleine …
- Ben ist auch wieder mit dabei und erzählt in seinem Text davon, dass man im Alltag anderen kleine Dinge gönnen sollte – und wie gut sich das anfühlt: Gönnen!
- Annette widmet sich in dieser Blognacht zunächst der Finalisierung eines Textes über Sprache, über Geschichte, die sich wiederholt, über Elternliebe und über Krieg und Frieden: Für den Frieden
- Martha schreibt auf Bunte Küchenabenteuer eigentlich über Rezepte und alles drumherum, aber diesmal schreibt sie darüber, welchen Luxus sie sich gönnt. Ich glaube, es ist nicht weniger spannend, wenn ich verrate, dass es nicht um materiellen Luxus geht: Blognacht Juni 2026: “Man gönnt sich ja sonst nix!”
- Sabine aus dem Mausloch ist auch mal wieder da, das freut mich natürlich. Sabine schreibt über sehr viele Situationen, in denen man sich was gönnen sollte und darf – Alltags-Gönnen sozusagen: Blognacht mit Rock im Park Begleitung
- Christine, die Frau vom Main, erzählt in ihrem Text davon, dass man sich sogar Regen gönnen kann – aber nicht nur: Frau gönnt sich ja sonst nix
- Das nicht ganz eindeutige und nicht ganz Positive im Begriff greift Martina in ihrem Text auf und beschreibt die zwei Seiten des Gönnens: Man gönnt sich ja sonst nix!
- Annette schafft es, auch noch das Impulsthema zu schreiben und das will ich dir natürlich nicht vorenthalten. Eine Besondere „Gönnung“ – ein bisschen süß, aber eigentlich mehr herb: Man gönnt sich ja sonst nichts! – 69. Blognacht
- Thomas verbloggt in seinen Texten ja gern mal skurrile Dialoge mit verschiedensten Gesprächspartnern – diesmal kommt aber kein Haushaltsgerät drin vor, dafür noch mehr Thomas: Man gönnt sich ja sonst nichts
- Birte ist nach längerer Zeit auch mal wieder dabei und arbeitet an einem Text über Minimalismus, wenn Teenager im Haushalt leben: Minimalismus mit Teenager (wenn Minimalismus-Kinder groß werden)
- Und noch eine ist nach längerer Blognacht-Abstinenz mal wieder dabei: Tina. Sie schreibt darüber, wie man den Reiseproviant für Tiere vorbereitet und woran man unbedingt denken sollte, wenn man mit Tieren Ausflüge oder Reisen unternimmt: Reiseproviant für Mensch und Hund
- Inga erzählt eine Geschichte über den Tod, über Geld, über Musik und über Liebe. Denn manchmal ist das, was wir für andere geben, das Wichtigste auf der Welt: Blognacht Vol. 69 Man gönnt sich ja sonst nichts
- Mascha ist am Abend wieder zu müde zum Schreiben, holt das aber nach. Es ist ein Text entstanden über das Leisten und das Leisten-können, über die, die sich (Dinge) gönnen können und auch über die, die sich eben nichts gönnen können – jedenfalls nichts Materielles. Danke für diesen klugen und wahren Text, der nachwirkt: Vom äuszeren Rand
- Diesmal haben wir mehrere Nachschreiber – auch Maria kann nicht live mit dabei sein. Über Dopamin und Vorfreude schreibt sie in ihrem Text. Klingt erstmal nach einer fröhlichen Geschichte, aber wie immer nimmt Maria uns mit in eine Welt, in der nicht alles einfach und schon gar nicht schwarz-weiß ist: Der teuerste Satz der ADHS – Welt
- Astrid von Kaffeekochen war gestern ist am Blognacht-Abend auf einem Filmfestival und kann uns auch nicht im Meeting treffen. Den Impuls schreibt sie trotzdem – über die Filme und das Festival, ist ja eigentlich klar: Acht Filme in sechs Tagen? Gönn ich mir!
- Wie immer schließt mein eigener Artikel hier die Liste ab. Diesmal ist es eine Geschichte über einen besonderen Abend, einen, an dem alles stimmte und an dem es frevelhaft gewesen wäre, sich keinen Nachtisch zu gönnen: Gönn dir
- Du hast auch den Impuls geschrieben und dein Beitrag fehlt hier? Lass den Link zum Beitrag gern als Kommentar da!
Feedback zur Blognacht
Ich freue mich immer ganz besonders über euer Feedback, also falls ihr mir etwas da lassen wollt, schreibt mir gern hier unter dem Artikel einen Kommentar!
Danke, dass du wie ein Fels in der Brandung immer da bist, immer dieser Freitag alle vier Wochen, da kann man sich drauf verlassen. Es ist immer ein schönes Erlebnis und gibt immer ein schönes Ergebnis 🙂
Birte
Das war eine schöne Blognacht gestern! Ich mochte das Thema und ich war so schnell fertig wie noch nie.
Sabine
Tschüs ihr Lieben, habe alle Beiträge gelesen. Klasse, was da entstanden ist. War schön, wieder einmal reingeschaut und mitgeschrieben zu haben.
Christine
Bis zur nächsten Blognacht! Alle Termine und den Zugang zum Zoom findest du wie immer hier.



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